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Rosenheimer Modell

Väterbewegung Deutschland

Rosenheimer Modell

„Beide betreuen, beide bezahlen“ – das neue Leitmodell im Familienrecht

 

 

Im deutschen Familienrecht gilt bisher nach der Trennung der Eltern das Prinzip „einer betreut, einer bezahlt“. Dieses Betreuungsmodell stammt aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und hat seinerzeit nach der Scheidung der Fortsetzung der damals üblichen „Hausfrauenehe“ entsprochen.

In der Zwischenzeit hat jedoch ein fundamentaler Gesellschaftswandel stattgefunden. Die erwerbstätige Mutter und der betreuende Vater sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Prinzip „beide betreuen, beide bezahlen“ („Shared Parenting“) hat gesellschaftlich das alte Familienmodell abgelöst. Eine möglichst paritätische Aufteilung der Betreuung und der Erwerbstätigkeit werden heute gesellschaftlich gefordert und staatlich gefördert. Es ist das gewünschte Familienmodell moderner Familien.

Bei der Trennung und der Scheidung werden diese modernen Familien jedoch wieder in ein für sie realitätsfernes Familienmodell gepresst. Familiengerichte bestimmen unverändert im Regelfall einen „betreuenden“ und einen „zahlenden“ Elternteil. Dies entspricht nicht der Fortsetzung ihres bisherigen Lebensentwurfs sondern einer „Rolle Rückwärts“ in ein für sie veraltetes Familienbild. In diesem für sie unpassenden Modell gibt es dann auch – wenig überraschend – regelmäßig Verlierer und Gewinner, viel Leid und oft hohe Kosten. Und allzuoft stehen die Kinder mit auf der Verliererseite.

http://rosenheimermodell.de/

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