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Satzung

Satzung

 

 

  • 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde und Förderer der Väterbewegung in Deutschland e.V“.

(2) Sitz des Vereins ist Viersen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

  • 2 Zweck des Vereins

 

  • Zweck des Vereins ist:
  • die deutschlandweite Vernetzung von Personen, Initiativen, Vereinen und anderen Gruppierungen, die sich der authentischen Väterarbeit widmen,
  • die Ausbildung eines gemeinsamen Verständnisses für die Ausbildung einer Bewegung (Väterbewegung),
  • die ideelle und materielle Förderung von Abläufen authentischer und gemeinnütziger Väterarbeit.

 

  • Der Verein verfolgt diesen Zweck ausschließlich und unmittelbar auf gemeinnützige Weise im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung („Steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(3) Der Verein fördert die Väterarbeit durch Unterstützung ausgewählter Aktivitäten und Projekte, z.B. durch die Bereitstellung von finanziellen und sonstigen Mitteln, durch die Gewährung von Bei- und Mithilfen sowie durch sonstige geeignete Unterstützungsmaßnahmen, ohne hierdurch jedoch die Inanspruchnahme eigener Mittel und Hilfen ersetzen zu wollen. Der Verein verwirklicht seine Zwecke insbesondere dadurch, dass er Beihilfen oder sonstige Hilfen gewährt für:

  • die Beschaffung von Materialien,
  • Förderung von Fort- und Ausbildung,
  • Förderung der Öffentlichkeitsarbeit,
  • Förderung der Vernetzungsarbeit,
  • Förderung der Aufklärungsarbeit.

 

(4) Das Vermögen des Vereins und die dem Verein zufließenden Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Jede Tätigkeit im Verein ist ehrenamtlich und unentgeltlich.

 

 

  • 3 Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche volljährige Person und jede juristische Person werden, die den Verein in seinen Bestrebungen unterstützen will.

Die Mitgliedschaft wird durch Beitrittserklärung beantragt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Die hierzu abzugebende Erklärung bedarf der Schriftform und muss spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres bei einem Mitglied des Vorstands eingehen.

Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes:

 

  • wenn ein Mitglied mit der Beitragszahlung länger als ein Jahr im Rückstand bleibt,
  • wenn ein Mitglied den Bestrebungen des Vereins zuwiderhandelt oder das Ansehen des Vereins gefährdet.

 

Vor einer Entscheidung, durch die ein Mitglied ausgeschlossen werden soll, ist ihm Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat das Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

Mitgliedsbeiträge sind im Voraus zu entrichten.

Der Vorstand kann entscheiden, ein Mitglied auf Antrag von der Beitragsverpflichtung zu befreien, wenn hierfür ein Erfordernis besteht und die Mitgliedschaft der Arbeit des Vereins in besonderer Weise dient. Die Befreiung muss der Vorstand schriftlich erklären, begründen und der nächsten Mitgliederversammlung zur Überprüfung vorlegen.

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Durch die Ehrenmitgliedschaft entstehen keine Sonderrechte oder Organstellungen.

Die Beendigung der Vereinsmitgliedschaft durch Austritt, Tod oder Ausschluss beendet auch die Ehrenmitgliedschaft.

 

 

  • 4 Vereinsorgane

 

Die Organe des Vereins sind:

 

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand

 

 

  • 5 Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die Einladung ergeht jeweils an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitgliedes und muß mindestens drei Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung beantragen. Jedes Vereinsmitglied kann auch schriftlich sein Einverständnis erklären, dass ihm die Einladung in anderer geeigneter Weise zugehen soll; z.B. per E-Mail. In dem Fall gilt die Einladung entsprechend als ordnungsgemäß erfolgt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.

Der Vorstand oder ein vom Vorstand bestimmtes Vorstandsmitglied leitet die Mitgliederversammlung. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Im Falle einer Abstimmung besitzt jedes anwesende Mitglied eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung entscheidet, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der eingebrachte Antrag als abgelehnt.

Zur Änderung dieser Satzung bedarf es einer Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Der Antrag auf Änderung der Vereinssatzung muss als besonderer Punkt in der Tagesordnung angegeben sein.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Diese ist vom Leiter der Versammlung und von dem bestellten Schriftführer zu unterzeichnen.

Über wesentliche Ergebnisse der Mitgliederversammlung kann der Vorstand die Öffentlichkeit unterrichten.

 

  • 6 Vorstand

 

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.

 

Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt einzeln namentlich und funktionsbezogen für den Vorsitzenden, den Schriftführer und den Kassenwart. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenwart. Jeweils zwei sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, die mindestens einmal jährlich stattfindet und über die eine Niederschrift anzufertigen ist.

Wenn mindestens zwei Vorstände die Einberufung einer Vorstandssitzung für notwendig erachten muss eine Vorstandssitzung erfolgen. Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch einen der beiden anderen Vorstände.

Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit über die Verwendung der Mittel im Sinne des § 1 der Satzung.

 

 

  • 7 Befugnisse des Vorstands

 

Je zwei Mitglieder des Vorstands vertreten den Verein mit Wirkung gegenüber Fremden gemeinschaftlich und zwar gerichtlich und außergerichtlich. Mit Wirkung im Innenverhältnis obliegt dem Vorstand die Geschäftsführung, die Einberufung der Mitgliederversammlung, die Einberufung der Sitzungen des Vorstandes, die Festsetzung der Tagesordnung von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie die Umsetzung der Vereinsbeschlüsse und der Beschlüsse des Vorstands.

Dem Vorstand obliegen mit Wirkung im Innenverhältnis Beschlüsse zur Verwaltung des Vereinsvermögens, insbesondere zur Verwendung der Fördermittel des Vereins.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich in Vorstandssitzungen mit einfacher Stimmenmehrheit Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt. Beschlüsse der Vorstandssitzungen sind schriftlich festzuhalten.

Bei Beschlüssen des Vorstands zur Verwendung von Fördermitteln bis max. 600,00 € pro Verwendungszweck genügt eine telefonische Absprache darüber mit entsprechender Dokumentation. In allen anderen Fällen ist eine ordentliche Vorstandssitzung abzuhalten.

Der Vorstand hat im Hinblick auf die gemeinnützigen Zwecke des Vereins zu Begünstigenden durch deren Sprecher Anhörung zu gewähren, sofern dies von dem zu Begünstigenden gewünscht wird.

Der Vorstand kann zu Zusammenkünften des Vorstands Vertreter zu Begünstigender hinzuziehen.

 

 

  • 8 Mittel und Beiträge

 

Die zur Erreichung seines Zwecks benötigten Mittel erwirbt der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Fördermittel, Sponsoren und Mäzene. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung per Beitragsordnung festgesetzt.

Der Jahresbeitrag ist mit Beginn der Mitgliedschaft zu entrichten. Er ist jeweils bis zum 31. Dezember jeden Jahres für das Folgejahr unaufgefordert an den Verein zu zahlen.

 

 

  • 9 Wahlen

 

Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung aus deren Mitte für fünf Jahre gewählt. Die Kassenprüfer werden für zwei Jahre gewählt, wobei jährlich ein Prüfer nach zweijähriger Amtszeit ausscheidet. Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Bei Stimmengleichheit ist ein neuer Wahlgang erforderlich.

Wiederwahl ist zulässig.

Mitglieder des Vorstandes und Kassenprüfer, deren Amtszeit abgelaufen ist, bleiben im Amt bis der Nachfolger gewählt ist.

Das Amt der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer endet vor dem festgelegten Ablauf der Amtszeit durch Austritt, Niederlegung, Ausschluss oder Tod sowie durch Entziehung des Vertrauens auf Grund Beschlusses der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit. Im letztbezeichneten Fall hat die gleiche Mitgliederversammlung die Ergänzungswahl durchzuführen.

Die Ergänzungswahl für außer der Reihe ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes und Kassenprüfer für den Rest der Wahlperiode ist möglichst bald in einer Mitgliederversammlung, spätestens auf der nächsten Mitgliederversammlung durchzuführen.

 

 

  • 10 Kassenprüfer

 

(1) Die Kassenprüfer überprüfen mindestens einmal im Geschäftsjahr die Kassenbücher und berichten hierüber an die ordentliche Mitgliederversammlung, auf der sie den Antrag zur Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstands zu stellen haben.

(2) Die Kassenprüfer sind nach angemessener Ankündigung berechtigt, Einblick in die Geschäfts- und Rechnungsunterlagen vorzunehmen.

(3) Im Übrigen erfolgt die Kassenprüfung nach geltendem Vereinsrecht.

 

 

  • 11 Auflösung des Vereins

 

(1)   Zur Auflösung des Vereins ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Auflösung gilt als beschlossen, wenn 3/4 der anwesenden Mitglieder dem zustimmen.

(2)   Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Bundesverein „Väteraufbruch für Kinder e.V.“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat. Er hat die Mittel für Aktivitäten einzusetzen, die Vätern im Großraum NRW zu Gute kommt.

(3)   Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens nach Auflösung des Vereins dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

  • 12 Salvatorische Klausel

 

Sollten Bestimmungen dieser Satzung oder einer künftig in ihr aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder ihre Rechtswirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen der Satzung nicht berührt werden. Das gleiche gilt, wenn die Satzung eine Regelungslücke enthält. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene Regelung gelten, die dem am nächsten kommt, was die Mitglieder gewollt haben oder sich aus dem Sinn und Zweck der Satzung ergibt und wie es das satzungsgebende Gremium geregelt hätte, wenn es den Punkt beachtet hätte. Dies gilt auch, wenn die Unwirksamkeit einer Bestimmung etwa auf ein in der Satzung vorgeschriebenes Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) beruht; es soll dann ein dem Gewollten möglichst nahe kommendes rechtlich zulässiges Maß der Leistung oder Zeit als geregelt gelten. Im Übrigen gelten bei Zweifeln über einzelne Satzungsbestimmungen die diesen Gedanken am nächsten kommenden Allgemeinen Bestimmungen des Vereinsrechts nach dem BGB.

 

 

  • 13 Inkrafttreten

 

  • Die Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 19.11.2018 beschlossen und ist sofort wirksam. Der für die ersten fünf Jahre gewählte Vorstand hat als erste Aufgabe, die Eintragung im Vereinsregister und die Freistellung durch das Finanzamt sicher zu stellen.
  • Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Sie müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

 

 

Unterschriften (Gründungsmitglieder):

 

gegründet am 19. November 2018